Kranzniederlegung am 13. Februar

Gedenkstein im Urnenhain Tolkewitz

Am Freitag, dem 13. Februar 2026 um 16 Uhr ehrt der SPD-Ortsverein Dresden-Striesen gemeinsam mit Stadtrat Dr. Peter Lames wie jedes Jahr die Opfer der nationalsozialistischen Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein. Es wird eine kurze Gedenkfeier auf dem Urnenhain Tolkewitz geben, Wehlener Str. 15, Haltestelle Tolkewitz Schulcampus. Auf dem Urnenhain sind etwa 300 der insgesamt 15.000 Menschen bestattet, die von den Nazis in den Jahren 1940/41 auf dem Sonnenstein durch Gas ermordet worden sind.

Bürgermeister a.D. und Stadtrat Dr. Peter Lames:

„Die vielen tausend Opfer vom Sonnenstein mahnen uns, wohin Menschenverachtung führt. Die Nazis brachten sie grausam um, weil sie geistig behindert oder einfach politisch missliebig waren. Wir wollen ihrer ehrend gedenken, gerade am 13. Februar.

Wir wissen: Der Zweite Weltkrieg brachte unendliches Leid nicht nur über die Stadt Dresden, sondern über das gesamte deutsche Volk und über alle europäischen Völker. Adolf Hitler und seine Bewunderer haben diesen Krieg angefangen. Sie nutzten ihn, um Verbrechen wie auf dem Sonnenstein in Pirna zu verüben. Unser Auftrag heute ist es, zu verhindern, dass die neuen Menschenverächter ihre Ideologien in die Tat umsetzen.“

Nach der Kranzniederlegung und Ansprache ist die Gelegenheit, gemeinsam mit der Tram zur Menschenkette in die Innenstadt zu fahren.

Ein neuer Vorstand ist gewählt!

Am 28.01.2026 haben die erschienenen 27 Mitglieder den neuen Vorstand des SPD-Ortsvereins Dresden-Striesen, Blasewitz, Gruna gewählt:

Sindy Stoikow, Christa Diddens, Richard Ringeis, Max Patrzek, Ingrid Glöckner, Lutz Hoffmann, Helge Thied (Beisitzerinnen und Beisitzer), Michael Kunath (Kassierer), Geronimo Ludewig (Beisitzer), Daniel Bemmerer (Vorsitzender), Eduard von Asow (stellvertretender Vorsitzender). 

Gruppenbild des neuen Vorstands 2026-2028
Das ist der neu gewählte Vorstand.

Das Arbeitsprogramm des neu gewählten Vorstands beinhaltet die Erinnerung an die deutsche Vergangenheit, die wertschätzende Pflege des Zusammenhalts des Ortsvereins und das öffentlichkeitswirksame Wirken für Demokratie und soziale Gerechtigkeit hier bei uns in Striesen. Der Ortsverein Striesen bildet eine gute Basis dafür, durch viele aktiv engagierte Mitglieder aus allen Alters- und Berufsgruppen. 

Gedenken zum 9.11.

Am 9. November 1938 haben die Nationalsozialisten überall in Deutschland, auch hier in Dresden, Menschen jüdischen Glaubens angegriffen, bedroht und viele auch getötet. Die brennenden Synagogen an diesem Tag zeigten, wohin Menschenverachtung und autoritäre Herrschaft führen. Und wir Dresdner wissen: Nur wenige Jahre nach den Synagogen brannte die ganze Stadt. 

Am Jahrestag dieses Ereignisses haben wir Striesener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, wie jedes Jahr, an den Stolpersteinen in unserem Gebiet an Menschen gedacht, die von den Nazis verfolgt, vertrieben und oft auch ermordet wurden. Die Stolpersteine liegen vor ihrer letzten frei gewählten Wohnung, mitten hier unter uns in Striesen. Wir haben die Steine gereinigt und Kerzen aufgestellt.

Die Erinnerung an die Verfolgten der Naziherrschaft ist uns Verpflichtung. Niemals wieder dürfen Menschenfeinde in Deutschland an die Macht kommen. Unser Land soll eine gute, friedliche und menschliche Zukunft haben. Dafür setzen wir uns ein, am 9. November und an jedem anderen Tag. 

Keine Kürzung der 87!

Jetzt unterschreiben! Der SPD-Ortsverein Striesen unterstützt die Petition gegen die Kürzung der Buslinie 87 der DVB.

Die geplante Streichung von drei Haltestellen der Buslinie 87 (Berggießhübler Straße, Schaufußstraße, Emanuel-Goldberg-Platz) bedeutet für viele Menschen in Tolkewitz und Striesen eine massive Verschlechterung der Mobilität – besonders für Senior:innen, Menschen mit Einschränkungen, Eltern und Schulkinder.

Bus 87 Richtung Striesen

Betroffen sind u. a.:

  • Seniorenbegegnungsstätte Striesen Pentacon
  • Schulen wie die Freie Evangelische Schule und die 44. Grundschule
  • Apotheke, Einkaufsmöglichkeiten und wichtige soziale Treffpunkte
  • Der Umstieg zur Straßenbahn an der Marienberger Straße

Wir fordern den Erhalt der bisherigen Linienführung der 87 bis Emanuel-Goldberg-Platz!
Kosteneinsparungen dürfen nicht zulasten derer gehen, die auf barrierearmen Nahverkehr angewiesen sind.

👉 Jetzt unterschreiben – für soziale Teilhabe, Mobilität und Lebensqualität im Dresdner Osten!

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